Tags: 2003
Backup hausgemacht Teil 3 1/2
In Teil 3 habe ich auf das Mehr an Plattenplatz für die Imagesicherungen hingewiesen, die Frage nach dem Warum folgte zeitnah per Mail. Ich muss zur Beantwortung etwas weiter ausholen:
Unter Server 2003 nutze ich die SystemState-Sicherung zum Sichern der für eine Wiederherstellung relevanten Daten eines Servers - diese Option entfällt ab Server 2008, stattdessen kommt die Image-Sicherung zum Einsatz. Und ein komplettes Image braucht nun mal _deutlich_ mehr Platz als ein reiner SystemState.
Dafür erleichtert ein Image die Wiederherstellung: Um einen ausgefallenen Server 2003 wiederherzustellen installiert man den Server "from scratch" von der CD und bringt ihn auf das selbe Patchlevel wie die ursprüngliche Maschine. Dann bügelt man den SystemState rüber und hat die Maschine wieder auf dem alten Stand (unter Berücksichtigung von Partitionierung, installierter Dienste usw.).
No-Go für Terminalserver
Aus der Rubrik
"Was man auf einem Terminalserver niemals machen sollte":
Wir kämpf(t)en in den letzten Wochen mehrfach täglich mit einer abstürzenden spoolsv.exe auf einem unserer W2k3 Terminalserver in der Farm. Wirklich reproduzierbar war der Absturz nicht, also mit dem Tool cleanspl.exe aus dem Resource Kit mal alle Drucker gelöscht und den Spooler bereinigt.
Hernach mit dem Print Migrator die ganzen Treiber aus dem vorher erzeugten Backup neu eingespielt und händisch ein wenig aufgeräumt. Läuft erstmal wieder rund.
Wir hatten die GDI-Treiber diverser Samsung-Drucker als Ursache für die Abstürze in Verdacht, also stattdessen mal den Samsung Universal Printing Driver versucht - ganz grosses Tennis, bei Installation als auch bei Deinstallation stürzt reproduzierbar die Druckerwarteschlange ab.
Sinnigerweise ersetzt der tolle Treiber den Eigenschaften-Dialog der Samsung-Drucker mit einer eigenen kleinen Anwendung, die nicht wirklich zu etwas zu gebrauchen ist. Ergo lässt sich auch der Treiber nicht einfach wieder zurückstellen, es bleibt nur, den Samsung-Drucker lokal komplett zu de- und dann neu zu installieren. Prima Stück Software *in die Tischkante beiss*
