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Backup hausgemacht Teil 3
Nach den ersten beiden Teilen habe ich die Sache mit den hausgemachten Backups nicht weiterverfolgt - und bereue das nun. Aus Zeitmangel kamen "damals" dann eben doch angeblich fertige Programme zum Einsatz, die allesamt nicht überzeugen können.
Zu diesen Programmen gehören sowohl Cobian Backup, das gerade in Version 10 (BETA) erschienen ist als auch Areca, das gerade in Version 7.1.6 erschienen ist.
Cobian wird mit der Zeit langsamer und langsamer und produziert irgendwann mehr Fehlermeldungen als Backups. Areca ist launisch, mal funktioniert es, mal nicht. Das Sahnestück ist aber die Funktion, bei inkrementellen Backups die _jüngeren_ Inkremente automatisiert zu löschen.... WTF?
Follow up:
Mittlerweile stehe ich auch vor ganz anderen Herausforderungen wie zu Beginn: Neben XP und Server 2003 wollen nun auch Windows 7 (ja, auch Vista) und Server 2008 (R2) gesichert werden, genau wie die VMs auf den Hyper-V Servern.
Mit wbadmin bringen Vista, Windows 7 und Server 2008 (R2) den Nachfolger von ntbackup mit, der zumindest unter Windows 7 und Server 2008 R2 eine deutliche Verbesserung darstellt.
So kann man sich unter Windows 7 ein Image-Programm sparen, da das bordeigene Backup-Tool ein System-Image als VHD-Datei erstellt, welches wiederum via Systemreparaturdatenträger wiederhergestellt werden kann. Der Caschy hat bereits ausführlich darüber geschrieben.
Selbst Serversysteme lassen sich auf diese Weise vollständig sichern und auch auf abweichender Hardware (!!) relativ problemlos wiederherstellen. Selbstredend kann man die VHD-Dateien auch mounten und durchsuchen, um z.B. einzelne Dateien aus dem Backup zu retten - Funktionen, die bis dato 3rd Party Tools wie eben Acronis TrueImage & Co. vorbehalten waren.
Der Taskmanager ist um etliche Funktionen erweitert worden und ermöglicht nun selbstständig das Reagieren auf Eventlog-Einträge und den Mailversand, wofür auf älteren Systemen Tools wie eventtriggers und blat benötigt werden.
Allerdings steigt mit dem neuen Sicherungsprogramm auch der benötigte Speicherplatz zum Ablegen der Sicherungen, unter Vista und Server 2008 lassen sich Netzlaufwerke als Sicherungsziel nur via Kommandozeile angeben usw. Es ist also nicht alles Gold, was glänzt. Für ein hausgemachtes Backup sind aber viele Funktionen nun einfach schon vorhanden und warten nur darauf, auch genutzt zu werden.
Auf all diese Punkte (und einige mehr, z.B. das Sichern von SQL-Datenbanken) werde ich in den nächsten Teilen der Artikelreihe eingehen. Derzeit erstelle ich bei der täglichen Arbeit immer wieder Screenshots (sofern ich dran denke) und schreibe kurze Notizen dazu. Das alles zu sinnvollen Texten zusammenzusetzen, wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Aber hier geht es voran, versprochen!
6 Kommentare
Davon abgesehen solltest du etwas vorsichtiger sein mit Worten wie "göttlich" oder "God Mode" *lach*
Da haste was losgetreten, inoffiziell haste es bis in die c't geschafft...
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