Tags: boot
RSSOwl: Mehrere Installationen synchron halten
Seit etwas über einem Jahr setze ich nun RSSOwl als Feedreader ein, mittlerweile ist Version 2.0.4 aktuell.
Im Laufe der Zeit ist die Installation natürlich "mitgewachsen", es sind Tags hinzugekommen, etliche Titel sind als "sticky" marktiert usw. Bedingt durch meine Dualboot-Installation kam ja nun ein weiteres System auf meine Maschine und ich wollte zumindest mal den Stand vom bisher laufenden System ins neue System übernehmen und hatte dazu einen Thread im Forum aufgemacht.
Ben, der Entwickler von RSSOwl hat mich dazu direkt auf den Hilfe-Bereich der Webiste verwiesen, nämlich zu diesem Punkt:
How do I specify the location of the profile folder?
Dort wird beschrieben, wie die config.ini anzupasssen ist, um den Profilpfad umzubiegen. Also habe ich den .rssowl2-Ordner auf einen Teil der Platte kopiert, auf den beide Systeme Zugriff haben (das ist bei mir das Laufwerk, auf dem die VHD-Dateien liegen) und dann innerhalb der config.ini die entsprechenden Änderungen vorgenommen.
OBACHT!
Innerhalb der config.ini kommt ein Slash (/) als Verzeichnistrenner zum Einsatz, _kein_ Backslash (\)! Sieht dann hinterher in etwa so aus:
[...]
# The default workspace location
osgi.instance.area.default=x:/Pfad/zu/.rssowl2
osgi.configuration.area=x:/Pfad/zu/.rssowl2/config200
[...]
x:/ und Pfad/zu/ sind dabei natürlich entsprechend eurer Gegebenheiten zu ersetzen. Wenn alles passt, startet RSSOwl aus beiden Systemen heraus mit diesem Profil, heisst im Klartext, alles "Stickies" und Tags von System A sind auch in System B verfügbar und vice versa.
Windows 7: Ab auf die VHD Teil 2
Wie kommt nun das bisherige "Livesystem", das von der phyiskalischen Platte startet, in eine VHD?
Auf den ersten Blick ganz einfach, man nehme einfach disk2vhd von Mark Russinovich. Die Bedienung ist simpel:
Bei "VHD File Name" tragt ihr den Pfad ein, in dem die VHD erstellt werden soll, unten hakt ihr die Platte(n) an, die in der VHD landen soll. Nach dem Klick auf Create ist wieder ein wenig Geduld gefragt, bis die VHD erstellt ist. Die enstandene VHD-Datei hatte in meinem Fall eine Größe von ~55GB und passte somit theoretisch problemlos auf die Platte.
Soviel zur Theorie, die Praxis sieht anders aus: Die VHD-Datei ist nur ein Container, der sich via Datenträgerverwaltung oder etwas komfortabler mit VHD Attach mounten lässt und dann mit der _vollen_ Größe der Ursprungplatte zur Verfügung steht - in meinem Fall waren das die vollen 250GB, die die Platte groß ist.
Windows 7: Ab auf die VHD Teil 1
Windows 7 kann nativ mit VHDs umgehen, es lässt sich sogar in eine VHD installieren. Leider können nur die Ultimate- und Enterprise-Versionen auch davon gebootet werden. Privat hatte ich sowieso ne 64Bit Ultimate über, beruflich musste mein Professional 32Bit über die Anytime-Upgrade Funktion aktualisiert werden.
Was macht der Geek mit solchen Vorraussetzungen?
Klar, er baut sich ein Dualboot-System, eines für den privaten, eines für den beruflichen Gebrauch und packt dabei das schon bestehende System gleich mit in eine VHD. Das sieht dann -wenn man erfolgreich ist- so aus:
Windows 7 Installation ohne opt. Laufwerk
Ich weiss, es ist ein alter Hut, aber gestern bin halt auch ich drüber gestolpert: Windows 7 auf einem ATOM-Gerät installieren, dem jegliches optische Laufwerk fehlt.
Möglichkeiten gibt es viele, ausprobiert habe ich das offizielle Windows 7 USB/DVD Download Tool von Microsoft - das sich brav installieren liess, meinen USB-Stick formatiert und beim Kopieren des ISO-Images mit der nichtssagenden Fehlermeldung "We were unable to copy your files" abgebrochen hat.
Mit ein wenig Hilfe der allwissenden Müllhalde bin ich dann bei WinToFlash gelandet, das ja im Prinzip dasselbe macht wie das Tool von MS. Von der absolut grottigen "Eindeutschung" abgesehen wird das Tool seinem BETA-Status gerecht - es hat sich beim Kopieren des ISOs reproduzierbar aufgehängt, auch mit unterschiedlichen ISOs.
