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Virtuelle Platten-Spielereien
Gestern musste ich gleich zweimal mit virtuellen Platten spielen, einmal auf nem VMWare ESXi-Host und einmal auf nem Hyper-V-Host. Auf dem ESXi laufen mehrere Windows Server 2003, auf einem davon musste ich "mal eben schnell" ein halbes Terrabyte Speicherkapazität zur Verfügung stellen.
Also via VMWare Infrastructure Client in die Settings der VM, Festplatte hinzufügen, 512GB als Grösse angeben und - denkste! Die maximal zulässige Plattengrösse beträgt 256GB. WTF?
Beim Anlegen des VMFS Datastore mit den Default-Einstellungen wird als Blocksize 1MB gewählt, was dann hinterher nur max. 256GB grosse virtuelle Platten zulässt. Ändern lässt sich die Blocksize im Nachhinein natürlich nicht mehr, dazu müsste der VMFS Datastore mit einer anderen Blocksize neu formatiert werden.
Migrationsfortschritt Hyper-V
Ich migriere so nach und nach alle VMs von VMWare ESXi nach Hyper-V 2008 R2 - heute abend ist der dritte Server ausgetauscht worden, derzeit laufen 21 VMs verteilt auf diesen drei Servern. In den nächsten Wochen kommt dann das Sahnestückchen: Das erste Failover-Cluster. ;-)
Bis Mitte des Jahres werden wir noch diverse Kundenserver migrieren bzw. gleich auf Hyper-V aufsetzen, u.a. auch produktive gespiegelte SQL- und Exchange-Server etc. Mein Blog wird sich also noch mit einigen Berichten zum Thema Hyper-V füllen. Da ich mir die wichtigen Infos recht mühsam via google zusammensuchen musste, werde ich versuchen, alle relevanten Informationen mit hübschen Screenshots hier zu sammeln und zu ordnen.
Ihr habt auch noch Infos zum Thema?
Dann immer her damit und rein in die Kommentare!
Migration ESXi nach Hyper-V 2008 R2
Eines meiner Projekte, die ich dann doch im letzten Jahr noch abschliessen konnte, war die Migration unserer VMs von VMWare ESXi 3.5 nach Microsoft Hyper-V 2008 R2. Ich hatte ganz schön zu kämpfen, so klappte bspw. die Verbindung zu den VMs via Hyper-V-Manager einfach nicht.
Schuld daran war (und ist) aber gar nicht Hyper-V selbst, sondern ein Problem mit der Integration von Windows Server 2008 in ein Windows 2003 basiertes Active Directory.
Seitdem diese Fehler beseitigt sind, läuft die Hyper-V-Geschichte absolut rund - und schnell. Einer der Gründe für die Migration war und ist die bessere Performance von Hyper-V gegenüber ESXi, insbesondere was die Plattenzugriffe angeht.
