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Backup hausgemacht Teil 3 1/2
In Teil 3 habe ich auf das Mehr an Plattenplatz für die Imagesicherungen hingewiesen, die Frage nach dem Warum folgte zeitnah per Mail. Ich muss zur Beantwortung etwas weiter ausholen:
Unter Server 2003 nutze ich die SystemState-Sicherung zum Sichern der für eine Wiederherstellung relevanten Daten eines Servers - diese Option entfällt ab Server 2008, stattdessen kommt die Image-Sicherung zum Einsatz. Und ein komplettes Image braucht nun mal _deutlich_ mehr Platz als ein reiner SystemState.
Dafür erleichtert ein Image die Wiederherstellung: Um einen ausgefallenen Server 2003 wiederherzustellen installiert man den Server "from scratch" von der CD und bringt ihn auf das selbe Patchlevel wie die ursprüngliche Maschine. Dann bügelt man den SystemState rüber und hat die Maschine wieder auf dem alten Stand (unter Berücksichtigung von Partitionierung, installierter Dienste usw.).
Backup hausgemacht Teil 3
Nach den ersten beiden Teilen habe ich die Sache mit den hausgemachten Backups nicht weiterverfolgt - und bereue das nun. Aus Zeitmangel kamen "damals" dann eben doch angeblich fertige Programme zum Einsatz, die allesamt nicht überzeugen können.
Zu diesen Programmen gehören sowohl Cobian Backup, das gerade in Version 10 (BETA) erschienen ist als auch Areca, das gerade in Version 7.1.6 erschienen ist.
Cobian wird mit der Zeit langsamer und langsamer und produziert irgendwann mehr Fehlermeldungen als Backups. Areca ist launisch, mal funktioniert es, mal nicht. Das Sahnestück ist aber die Funktion, bei inkrementellen Backups die _jüngeren_ Inkremente automatisiert zu löschen.... WTF?
