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Windows 7: Ab auf die VHD Teil 2
Wie kommt nun das bisherige "Livesystem", das von der phyiskalischen Platte startet, in eine VHD?
Auf den ersten Blick ganz einfach, man nehme einfach disk2vhd von Mark Russinovich. Die Bedienung ist simpel:
Bei "VHD File Name" tragt ihr den Pfad ein, in dem die VHD erstellt werden soll, unten hakt ihr die Platte(n) an, die in der VHD landen soll. Nach dem Klick auf Create ist wieder ein wenig Geduld gefragt, bis die VHD erstellt ist. Die enstandene VHD-Datei hatte in meinem Fall eine Größe von ~55GB und passte somit theoretisch problemlos auf die Platte.
Soviel zur Theorie, die Praxis sieht anders aus: Die VHD-Datei ist nur ein Container, der sich via Datenträgerverwaltung oder etwas komfortabler mit VHD Attach mounten lässt und dann mit der _vollen_ Größe der Ursprungplatte zur Verfügung steht - in meinem Fall waren das die vollen 250GB, die die Platte groß ist.
Windows 7: Ab auf die VHD Teil 1
Windows 7 kann nativ mit VHDs umgehen, es lässt sich sogar in eine VHD installieren. Leider können nur die Ultimate- und Enterprise-Versionen auch davon gebootet werden. Privat hatte ich sowieso ne 64Bit Ultimate über, beruflich musste mein Professional 32Bit über die Anytime-Upgrade Funktion aktualisiert werden.
Was macht der Geek mit solchen Vorraussetzungen?
Klar, er baut sich ein Dualboot-System, eines für den privaten, eines für den beruflichen Gebrauch und packt dabei das schon bestehende System gleich mit in eine VHD. Das sieht dann -wenn man erfolgreich ist- so aus:
Virtuelle Platten-Spielereien
Gestern musste ich gleich zweimal mit virtuellen Platten spielen, einmal auf nem VMWare ESXi-Host und einmal auf nem Hyper-V-Host. Auf dem ESXi laufen mehrere Windows Server 2003, auf einem davon musste ich "mal eben schnell" ein halbes Terrabyte Speicherkapazität zur Verfügung stellen.
Also via VMWare Infrastructure Client in die Settings der VM, Festplatte hinzufügen, 512GB als Grösse angeben und - denkste! Die maximal zulässige Plattengrösse beträgt 256GB. WTF?
Beim Anlegen des VMFS Datastore mit den Default-Einstellungen wird als Blocksize 1MB gewählt, was dann hinterher nur max. 256GB grosse virtuelle Platten zulässt. Ändern lässt sich die Blocksize im Nachhinein natürlich nicht mehr, dazu müsste der VMFS Datastore mit einer anderen Blocksize neu formatiert werden.
