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Wie man IPv6 richtig deaktiviert
Ich liebe Windows 7 und Server 2008 R2, ein richtig großer Wurf aus Redmond. Allerdings kann ich mit IPv6 innerhalb meiner LANs nix anfangen, ergo liegt es nahe, dieses Protokoll vollständig zu deinstallieren. Aber wie? Im Internet geistern die abenteuerlichsten Anleitungen dazu herum, dabei sind es bloss ein paar Mausklicks und ein wenig Tipparbeit.
regedit starten und zu HKLM\System\CurrentControlSet\System\Services\TCPIP6\Parameters navigieren und im rechten Fenster einen Eintrag anlegen: Typ "DWORD-Wert (32Bit)" - das gilt auch für 64Bit-Systeme!
Der Eintrag bekommt den Namen "DisabledComponents" (ohne die Hochkommas) und erhält den (Hex-)Wert 0x000000ff (dezimal: 255).
(Keep on) Moving
Heute stand der Umzug eines unserer Standorte in die neuen Büros an. Gestern abend hat die Telekom ISDN- + Internetanschluss umgelegt - und das nach 17.30 Uhr, der Techniker ist erst gegen 20 Uhr vom Hof gefahren. Meinen Respekt und Dank dafür!
Heute ging es dann zur Sache: Neuen Server in Betrieb nehmen, Gateway konfigurieren und IPSEC-Tunnel einrichten usw. Der Knaller: neue TK-Anlage in Betrieb nehmen, was aufgrund einer unklaren Vorkonfiguration etwas problematisch war. Auch hier gilt mein Dank einem Telekom-Techniker, der sich eigentlich seit gestern im Urlaub befindet, uns aber telefonisch zur Seite stand und wir das Problem so letztlich lösen konnten.
Einbindung der Windows 7-Rechner lief relativ problemlos, Übernahme der GPOs gestaltete sich anfangs etwas zickig - was aber der schleppenden Replikation der DCs geschuldet war, nicht den Clients.
Das neue Kombigerät (farbig drucken|kopieren|scannen|fax) läuft auch, RDP-Sessions samt Druckeranbindung (unter 2008 R2 64Bit und Windows 7 sind bei Nadeldruckern immer sehr abenteuerlich *g*) sind eingerichtet. Eigentlich sollten die Kollegen am Dienstag dann "aus dem vollen schöpfen" können. ;-)
Fazit: Sieben Arbeitstag am Stück, zusammen weit über 75 Stunden. Bis Dienstag müssen eine VMs neu aufgesetzt sein, es bleibt also am (Pfingst-!)Wochenende ausreichend zu tun.
Allen Lesern schöne und hoffentlich geruhsame Pfingsten!
Gesammelte Werke XIII
Uff, die letzte Ausgabe der gesammelten Werke ist schon ne Weile her - da hat sich zwischenzeitlich einiges angesammelt.
Fangen wir beim Björn an:
Eigene Designs mit Windows 7 nutzen - wie schon unter XP mit dem uxthemepatcher.
Anleitungen für Windows Virtual PC - ich hatte ja auch schon über den XP-Mode berichtet.
SqueezePlay – Squeezebox auf dem Desktop - der Caschy hat über die SqueezeBox Boom geschrieben, SqueezePlay ermöglicht quasi das Antesten der Features. Auf meinem NSA-220 lässt sich ja ein SqueezeCenter betreiben, ich werd das mal antesten und berichten. Vielleicht komm ich ja auf den Geschmack. ,-)
Für alle Vielflieger (ihr dürft ja jetzt wieder *g*) empfiehlt sich die Lufthansa App für den BlackBerry, über die der Sascha berichtet hat.
Beim Flo hab ich ne lässige Anwendung gefunden, um die LEDs der Tastatur mal einer vernünftigen Verwendung zuzuführen:
Netzwerkaktivität über Tastatur LEDs - ganz hübsches Spielzeug. ;-)
Uhrzeit und Datum müssen in einem AD synchron gehalten werden, beim Mark gibt es nen guten Artikel dazu: Neues HowTo: Zeitserver über GPO konfigurieren
Meine immer noch nicht fertiggestellten Backup-Artikel ergänzt ein Blogbeitrag von Hannes: Windows Server 2008: automatisches Backup per Batch
Via itproblogs.de kommt -genau zur rechten Zeit- eine Artikelserie, die sich mit iSCSI SANs und Hyper-V beschäftigt:
iSCSI SAN für ESXi & Hyper-V – Teil 1
iSCSI SAN für ESXi & Hyper-V auf Basis von open-e – Teil 2
iSCSI SAN für ESXi & Hyper-V auf Basis von open-e – Teil 3
iSCSI SAN für Hyper-V (Win2k8R2 core) auf Basis von open-e – Teil 4
Ich habe jetzt erstmal genug damit zu tun, die ganzen guten Tipps und Artikel abzuarbeiten und umzusetzen.
Epson DLQ-3000+ unter Server 2008 R2
Boah, da krisch Plack! ;-)
Wir rollen gerade fröhlich Windows Server 2008 R2 aus und stolpern immer wieder über die ein oder andere Ungereimtheit, einmal mehr in diesem Fall über die Implementation von alten Nadeldruckern, für die es vom Hersteller keinerlei Treiber mehr gibt. Aktuell geht es um einen Epson DLQ-3000+, der auf einem 2008 R2 (logischerweise 64Bit) freigegeben und von den 32bit-igen XP-Clients genutzt werden soll.
Nach viel Herumprobiererei und Testen bin ich dann auf einen Artikel von Daniel Melanchthon gestossen, der endlich die Lösung brachte:
Drucker auf Windows 7 64-bit im Netzwerk freigeben
Kurzform:
Nicht nativ in 2008 R2 enthaltene Druckertreiber lassen sich (in den meisten Fällen) über den Microsoft Update Katalog nachinstallieren - Website aufrufen, Druckermodell suchen, Treiber runterladen. Man erhält CAB-Dateien, die man extrahiert und kann dann auf dem Server über Drucker hinzufügen händisch den Pfad zu diesen Treibern angeben. Schon klappts auch mit dem Nachbarn. ;-)
SQL2008: Service Pack 1 via slipstream integrieren
Ich erstelle gerade eine virtuelle Testumgebung, um diverse Schweinereien mit dem Microsoft SQL Server 2008 anzutesten (Berichte darüber folgen), als Serverbetriebssysteme kommen dabei ausschliesslich Windows Server 2008 R2 zum Einsatz.
Startet man auf einem R2 das SQL Server 2008 RTM Setup, wird man direkt mit einer Fehlermeldung konfrontiert, die auf "Kompatibilitätsprobleme" hinweist und daran erinnert, unverzüglich das Service Pack 1 einzuspielen.
Dank lokalem WSUS ist das hier nicht das grosse Problem, aber man kann es sich auch einfacher machen und das Service Pack 1 direkt in das Setup integrieren. Benötigt werden dafür logischerweise die DVD (oder das ISO) mit dem Original-Setup sowie die Service Pack Dateien für _jede_ Architektur in der _jeweiligen_ Sprache - ich beziehe mich hier _nur_ auf die deutsche Sprache, für jede weitere Sprache müssen die nachfolgende Schritte wiederholt werden!
Backup hausgemacht Teil 3
Nach den ersten beiden Teilen habe ich die Sache mit den hausgemachten Backups nicht weiterverfolgt - und bereue das nun. Aus Zeitmangel kamen "damals" dann eben doch angeblich fertige Programme zum Einsatz, die allesamt nicht überzeugen können.
Zu diesen Programmen gehören sowohl Cobian Backup, das gerade in Version 10 (BETA) erschienen ist als auch Areca, das gerade in Version 7.1.6 erschienen ist.
Cobian wird mit der Zeit langsamer und langsamer und produziert irgendwann mehr Fehlermeldungen als Backups. Areca ist launisch, mal funktioniert es, mal nicht. Das Sahnestück ist aber die Funktion, bei inkrementellen Backups die _jüngeren_ Inkremente automatisiert zu löschen.... WTF?
WSS2008: iSCSI?
Ich habe jetzt ein paar Tage mit dem Windows Storage Server 2008 gespielt - und bin irgendwie etwas enttäuscht, weil er einfach nicht so will, wie ich es gerne hätte.
SIS funktioniert einwandfrei, DFS sowieso. Was aber ums Verplatzen nicht gelingen will, ist das Einrichten eines iSCSI-Targets. Wobei, das Einrichten klappt, aber der Zugriff darauf nicht.
Leider finden sich im Netz zur Version 2008 keine Hinweise, einzig ein Video, das sich allerdings auf Version 2003 bezieht, zeigt das Einrichten eines iSCSI-Targets. Step-by-Step nachgebaut, auf dem Server schaut alles gut aus, unter Windows 7 wird das Target im iSCSI-Initiator nicht mal angezeigt. :-(
Spielt von euch jemand damit herum und kann mich mal schubsen?
Danke.
