Kategorie: Skripting
MSI-Paket als Admin ausführen
Manche Probleme, an denen man sich selbst seit eh und je die Zähne ausbeisst, sind letztenendes ganz einfach zu lösen - es bedarf nur manchmal einer anderen Sichtweise oder eben der grauen Zellen eines Kollegen. ;-)
Wie es sich gehört haben "meine" User keine Adminrechte auf ihren Firmenrechnern und -laptops, die Installation von Software -so sie denn händisch installiert werden muss- erfolgt demnach über die Methode "Ausführen als". Das funktioniert bei Installationspaketen, die als .exe vorliegen, auch problemlos.
Abenteuerlich wird es bei MSI-Paketen: Diese lassen sich eben nicht via Rechtsklick => "Ausführen als" installeren, der Eintrag fehlt schlichtweg.
Was also tun in folgender Situation:
Ein Kollege sitzt irgendwo im Hotel und ist per UMTS online, Zugriff auf seinen Laptop erfolgt per TeamViewer, wobei der TeamViewer nicht als Host läuft, sondern vom Kollegen per Doppelklick des QuickSupport-Moduls gestartet wird. Damit entfällt also die Möglichkeit, den User ab- und den Admin via TeamViewer anzumelden.
Wie kommt nun also die Software auf den Rechner?
Einfach im User-Kontext via Start => Ausführen eine Shell mit Adminrechten starten: runas /user:Administrator cmd
Nicht wundern, wenn sich der Cursor bei der Passworteingabe in der aufpoppenden Shell nicht rührt, das ist normal. Die auf diesem Weg geöffnete Shell verfügt nun über Adminrechte, dabei spielt es i.d.R. keine Rolle, ob man tatsächlich den lokalen Administrator benutzt (was unter Windows 7 etwas schwierig wird, da isser nämlich deaktiviert) oder z.B. den (einen) Domänenadmin bzw. Adminaccount aus der Domäne (der sich zuvor natürlich schonmal an der Maschine angemeldet haben muss).
In der Shell navigiert man dann mit in das Verzeichnis, in dem sich das MSI-Paket befindet und ruft es einfach direkt aus der Shell heraus auf. Die Installation startet, die Software wird installiert, die Shell kann mit exit geschlossen werden. Fertig. ;-)
Gesammelte Werke XIII
Uff, die letzte Ausgabe der gesammelten Werke ist schon ne Weile her - da hat sich zwischenzeitlich einiges angesammelt.
Fangen wir beim Björn an:
Eigene Designs mit Windows 7 nutzen - wie schon unter XP mit dem uxthemepatcher.
Anleitungen für Windows Virtual PC - ich hatte ja auch schon über den XP-Mode berichtet.
SqueezePlay – Squeezebox auf dem Desktop - der Caschy hat über die SqueezeBox Boom geschrieben, SqueezePlay ermöglicht quasi das Antesten der Features. Auf meinem NSA-220 lässt sich ja ein SqueezeCenter betreiben, ich werd das mal antesten und berichten. Vielleicht komm ich ja auf den Geschmack. ,-)
Für alle Vielflieger (ihr dürft ja jetzt wieder *g*) empfiehlt sich die Lufthansa App für den BlackBerry, über die der Sascha berichtet hat.
Beim Flo hab ich ne lässige Anwendung gefunden, um die LEDs der Tastatur mal einer vernünftigen Verwendung zuzuführen:
Netzwerkaktivität über Tastatur LEDs - ganz hübsches Spielzeug. ;-)
Uhrzeit und Datum müssen in einem AD synchron gehalten werden, beim Mark gibt es nen guten Artikel dazu: Neues HowTo: Zeitserver über GPO konfigurieren
Meine immer noch nicht fertiggestellten Backup-Artikel ergänzt ein Blogbeitrag von Hannes: Windows Server 2008: automatisches Backup per Batch
Via itproblogs.de kommt -genau zur rechten Zeit- eine Artikelserie, die sich mit iSCSI SANs und Hyper-V beschäftigt:
iSCSI SAN für ESXi & Hyper-V – Teil 1
iSCSI SAN für ESXi & Hyper-V auf Basis von open-e – Teil 2
iSCSI SAN für ESXi & Hyper-V auf Basis von open-e – Teil 3
iSCSI SAN für Hyper-V (Win2k8R2 core) auf Basis von open-e – Teil 4
Ich habe jetzt erstmal genug damit zu tun, die ganzen guten Tipps und Artikel abzuarbeiten und umzusetzen.
SQL2008: Service Pack 1 via slipstream integrieren
Ich erstelle gerade eine virtuelle Testumgebung, um diverse Schweinereien mit dem Microsoft SQL Server 2008 anzutesten (Berichte darüber folgen), als Serverbetriebssysteme kommen dabei ausschliesslich Windows Server 2008 R2 zum Einsatz.
Startet man auf einem R2 das SQL Server 2008 RTM Setup, wird man direkt mit einer Fehlermeldung konfrontiert, die auf "Kompatibilitätsprobleme" hinweist und daran erinnert, unverzüglich das Service Pack 1 einzuspielen.
Dank lokalem WSUS ist das hier nicht das grosse Problem, aber man kann es sich auch einfacher machen und das Service Pack 1 direkt in das Setup integrieren. Benötigt werden dafür logischerweise die DVD (oder das ISO) mit dem Original-Setup sowie die Service Pack Dateien für _jede_ Architektur in der _jeweiligen_ Sprache - ich beziehe mich hier _nur_ auf die deutsche Sprache, für jede weitere Sprache müssen die nachfolgende Schritte wiederholt werden!
Backup hausgemacht Teil 3 1/2
In Teil 3 habe ich auf das Mehr an Plattenplatz für die Imagesicherungen hingewiesen, die Frage nach dem Warum folgte zeitnah per Mail. Ich muss zur Beantwortung etwas weiter ausholen:
Unter Server 2003 nutze ich die SystemState-Sicherung zum Sichern der für eine Wiederherstellung relevanten Daten eines Servers - diese Option entfällt ab Server 2008, stattdessen kommt die Image-Sicherung zum Einsatz. Und ein komplettes Image braucht nun mal _deutlich_ mehr Platz als ein reiner SystemState.
Dafür erleichtert ein Image die Wiederherstellung: Um einen ausgefallenen Server 2003 wiederherzustellen installiert man den Server "from scratch" von der CD und bringt ihn auf das selbe Patchlevel wie die ursprüngliche Maschine. Dann bügelt man den SystemState rüber und hat die Maschine wieder auf dem alten Stand (unter Berücksichtigung von Partitionierung, installierter Dienste usw.).
Backup hausgemacht Teil 3
Nach den ersten beiden Teilen habe ich die Sache mit den hausgemachten Backups nicht weiterverfolgt - und bereue das nun. Aus Zeitmangel kamen "damals" dann eben doch angeblich fertige Programme zum Einsatz, die allesamt nicht überzeugen können.
Zu diesen Programmen gehören sowohl Cobian Backup, das gerade in Version 10 (BETA) erschienen ist als auch Areca, das gerade in Version 7.1.6 erschienen ist.
Cobian wird mit der Zeit langsamer und langsamer und produziert irgendwann mehr Fehlermeldungen als Backups. Areca ist launisch, mal funktioniert es, mal nicht. Das Sahnestück ist aber die Funktion, bei inkrementellen Backups die _jüngeren_ Inkremente automatisiert zu löschen.... WTF?
Gesammelte Werke IX
Es hat sich wieder einiges angesammelt, hier folgt die neunte Auflage der gesammelten Werke - einmal quer durch meine Feeds und das Web.
Beim Caschy gibt`s mal wieder viele interessante Artikel, meine aktuellen Favorites, die sich alle mit Windows 7 beschäftigen:
Jumplist-Launcher für Windows 7
Windows 7: Orb ersetzen ohne zu patchen
Programme ohne UAC-Abfrage starten
Beim Nils findet sich ein interessanter Artikel zum Thema SIDs, ich zitiere mal aus dem finalen Satz:
[...]dass Computer-Klone die nicht mit sysprep bearbeitet werden, NICHT von Microsoft supported werden[...]
Ein immer wiederkehrendens und leidiges Thema - nehmt euch Zeit, um diesen und die darin verlinkten Artikel zu lesen... und zu verstehen!
Ein weiterer, sehr lesenswerter Artikel beschäftigt sich mit der Überwachung der Windows Eventlogs mittels LogParser. Kostenloses Monitoring quasi. ;-)
Im Bereich BlackBerry berichtet BESMgmt.de über den Filescout, einen Dateiexplorer für den BlackBerry. Auf blogberry.de findet ihr ein HowTo samt passender Software zum Erstellen eigener Themes für den Berry.
Desweiteren berichtet Inside BlackBerry über die Highlights der BlackBerry Developer Conference.
