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Nachgetreten!
Nein, nicht Boateng - mein Hyper-V tritt nach, ich habe noch immer mit den Nachwirkungen des Crashs vom Wochenende zu tun. Ich habe mich das schon häufiger gefragt, jetzt hat es die Frage wieder hochgespült: Für was setze ich eigentlich noch RAID-Systeme ein, wenn es im Ernstfall dann doch knirscht?
Jedenfalls habe ich in den letzten Tagen so viel chkdsk(s) durchgeführt wie in den letzten 10 Jahren zusammen nicht mehr. Und bootcfg(s). Und, ach lassen wir das...
Anyway, "nebenbei" rollen wir grad noch die neue TK-Anlage deutschlandweit aus, macht auch nen Heidenspass, wenn man während des Rollouts plötzlich feststellen muss, dass das DHCP-Relay auf den Switches nicht (zuverlässig) funktioniert. Vielleicht bin ich ja auch nur zu doof, den Switch korrekt zu konfigurieren, who knows? Da fällt die nicht funktionierende CTI-Anbindung dann kaum noch ins Gewicht. *stöhn*
Für das sich schon ankündigende Wochenende ist dann der Umzug eines Standorts in die neue Behausung geplant, sofern die Jungs und Mädels beim Magenta T es gebacken bekommen, nen ISDN-Anlagenanschluss und nen CompanyConnect rechtzeitig zu drehen. die Bauarbeiten sind abgeschlossen, der neue APL längst gesetzt, im Prinzip also alles fertig. Dumm nur, das keiner der Beteiligten dem jeweils anderen oder gar unserem Kundenbetreuer Bescheid gesagt hat. Kommunikation ist alles... *welch Ironie bei diesem Unternehmen!*
Privat geht's auch zur Sache, meine Mum ist auf den Tag genau vier Wochen im Krankenhaus und wird wohl auch über Pfingsten nicht nach Hause kommen. Anfang der Woche habe ich dann erfahren, das der Schwiegeropa jetzt auch im Krankenhaus liegt. Ob wenigsten er Pfingsten wieder dahemi verbringen kann?
Ganz großes Tennis also - ich bin bedient und finde weder Zeit noch Motivation, hier hochtrabendes zu posten. Sorry.
Windows 7: Ab auf die VHD Teil 2
Wie kommt nun das bisherige "Livesystem", das von der phyiskalischen Platte startet, in eine VHD?
Auf den ersten Blick ganz einfach, man nehme einfach disk2vhd von Mark Russinovich. Die Bedienung ist simpel:
Bei "VHD File Name" tragt ihr den Pfad ein, in dem die VHD erstellt werden soll, unten hakt ihr die Platte(n) an, die in der VHD landen soll. Nach dem Klick auf Create ist wieder ein wenig Geduld gefragt, bis die VHD erstellt ist. Die enstandene VHD-Datei hatte in meinem Fall eine Größe von ~55GB und passte somit theoretisch problemlos auf die Platte.
Soviel zur Theorie, die Praxis sieht anders aus: Die VHD-Datei ist nur ein Container, der sich via Datenträgerverwaltung oder etwas komfortabler mit VHD Attach mounten lässt und dann mit der _vollen_ Größe der Ursprungplatte zur Verfügung steht - in meinem Fall waren das die vollen 250GB, die die Platte groß ist.
Windows 7: Ab auf die VHD Teil 1
Windows 7 kann nativ mit VHDs umgehen, es lässt sich sogar in eine VHD installieren. Leider können nur die Ultimate- und Enterprise-Versionen auch davon gebootet werden. Privat hatte ich sowieso ne 64Bit Ultimate über, beruflich musste mein Professional 32Bit über die Anytime-Upgrade Funktion aktualisiert werden.
Was macht der Geek mit solchen Vorraussetzungen?
Klar, er baut sich ein Dualboot-System, eines für den privaten, eines für den beruflichen Gebrauch und packt dabei das schon bestehende System gleich mit in eine VHD. Das sieht dann -wenn man erfolgreich ist- so aus:
Backup hausgemacht Teil 3
Nach den ersten beiden Teilen habe ich die Sache mit den hausgemachten Backups nicht weiterverfolgt - und bereue das nun. Aus Zeitmangel kamen "damals" dann eben doch angeblich fertige Programme zum Einsatz, die allesamt nicht überzeugen können.
Zu diesen Programmen gehören sowohl Cobian Backup, das gerade in Version 10 (BETA) erschienen ist als auch Areca, das gerade in Version 7.1.6 erschienen ist.
Cobian wird mit der Zeit langsamer und langsamer und produziert irgendwann mehr Fehlermeldungen als Backups. Areca ist launisch, mal funktioniert es, mal nicht. Das Sahnestück ist aber die Funktion, bei inkrementellen Backups die _jüngeren_ Inkremente automatisiert zu löschen.... WTF?
